DER WEISSE PLANET

 [Dezember 2006]

 » Info
© Concorde Noch nie zuvor gab es einen Film, der den hohen Norden in so wundervollen und spektakulären Bildern beschreibt. Mit der Erzählstimme des Sängers Ben erzählt der Film auf spektakuläre Weise die unendlichen Weiten der eisigen Arktis.

Wir folgen dem Schicksal eines verzweifelten jungen Karibus. Wir sehen ein Moschusrindkälbchen, das plötzlich einem Rudel hungriger Wölfe gegen-
übersteht oder ein Beluga-Baby in Not, das auf einem felsigen Küstenstreifen gestrandet ist. Wir beobachten die rührende Fürsorge einer Walross-Mutter für ihr Junges und die ersten spielerischen Ausflüge von zwei kleinen Polarbären ….
Lassen Sie sich von einer Welt verzaubern, die obwohl in ihrer Schönheit einzigartig , für ihre Bewohner jeden Tag ein Kampf ums Überleben ist, und die es so vielleicht schon bald nicht mehr zu sehen gibt …
© Concorde
   
   
Filmlänge: 80min
Land (Jahr): Kanada
Frankreich (2006)
Genre: Dokumentation
Besetzung: Jean-Louis Étienne
Regie: Jean Lemire, Thierry Piantanida, Thierry Ragobert
Drehbuch: Stéphane Milliere, Thierry Piantanida
Kamera: Jérôme Bouvier
Produktion: Jean Labadie, Jean Lemire, Stéphane Milliere, Josée Roberge, Jean-Pierre Saire
Verleih: Filmcoopi Zürich
Produktionsfirma: Gedeon Programmes, Bac Films, France 2 Cinéma, Glacialis Productions, Office national du film du Canada (ONF), Canal+, Centre National de la Cinématographie (CNC), Téléfilm Canada, Les Films Séville, Télémünchen Group, New Atlantis, Cinéart
Startdatum: 21.12.2006 (Deutschschweiz)
01.04.2006 (Romandie)

© Concorde

 
 » DVD

Die DVD beeindruckt durch ein sehr ordentliches Bild und einen gelungenen Surround-Mix. Bei den Extras ist vor allem das Making of erwähnenswert. Bei der Handhabung wurde auch an jüngere Zuschauer gedacht.

Extras      
   Über die Entstehung des Films Bitte klicken Sie, um das nächste Bild zu laden    Bitte klicken Sie, um das nächste Bild zu laden
   Interview mit Ben
   Ben bei den Sprachaufnahmen
   Kinotrailer

"Über die Entstehung des Films" ist ein 21-minütiges Making of. Hervorzuheben ist hier das deutsche Voice-over, durch das auch jüngere Zuschauer nicht vor der Sprachbarriere stehen. Auf eine deutsche Untertitelung wurde daher auch verzichtet.
Das "Interview mit Ben" dauert fünf Minuten. In kurzen, aneinander gereihten Statements erfährt man etwas über seine Arbeit als Sprecher, über die Synchronisation und über den Film.
"Ben bei den Sprachaufnahmen" ist ein zweieinhalb-minütiger, unkommentierter Mitschnitt im Synchronstudio.

   
  Genre: Naturdoku/ Dokumentarfilm
Laufzeit: ca. 81 Minuten + ca. 30 Minuten Bonus
Bildformat: 1,85:1 (16:9 anamorph)
Sprache/ Ton: Deutsche Sprachfassung in Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0, Französische Sprachfassung in Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0
DVD Bonusmaterial: Featurette: Über die Entstehung des Films, Interview mit Ben, Ben bei den Sprachaufnahmen, Kinotrailer, Programmtipps
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 » Termine

    16.12. | München | Premiere

    16.12. | München in MaxX (am Isartor) | Autogrammstunde [16:00]
    28.12. | DER WEISSE PLANET in Kinos
 
 » Berichte

Frösteln im Warmen

Die Kino-Premiere des "Weißen Planeten" mit Teenie-Schwarm Ben.
Von Ruth Schneeberger

Wie das manchmal so ist in München: Es laufen eine Menge Promis auf, und man fragt sich, warum. So auch bei der Premiere des Kinofilms "Der weiße Planet" im Maxx.

Von den Schauspielerinnen Dana Vavrova, Michaela Merten und Alexa Sommer über Model Kate Hall bis zu Filmemachern wie Eberhard Junkersdorf, Joseph Vilsmaier und Uschi Reich reicht die Gästeliste - und weiter. Dabei hätte es diesen Auflauf gar nicht gebraucht: Der Film spricht für sich.

Als "Familien-Highlight des Jahres" angekündigt, vom Bund für Umwelt und Naturschutz als 

"hervorragender Naturschutzfilm" empfohlen und mit der Erzählstimme von Teenie-Schwarm Ben versehen, kommt die Markteinführung mit einer Wucht daher, die vermuten lässt, dass nicht viel dahintersteckt. Dabei ist alles anders.

Die Spucke weg

Hunderte Kinder sind im Maxx-Kino Zeuge eines einmalig schönen Dokumentarfilms über die Antarktis und ihre Bewohner. Wird in den ersten Minuten von Blockbuster-verwöhnten Naseweisen noch gemeckert: "Irgendwie passiert da gerade gar nichts!", herrscht bald andächtige Stille im Kinosaal. Da wird höchstens gehaucht: "Die Robben müssen besser aufpassen, dass sie nicht gefressen werden" - und schon ist Schluss mit Meckern.

Angesichts der reichen Fülle zauberhafter Bilder aus der Eis- und Unterwasserwelt, packender Dramaturgie und märchenhafter Texte, mit deren Hilfe man Eisbären, Moschusochsen und einer umwerfenden Natur ganz nahe kommt, bleibt den Zuschauern schlicht die Spucke weg. Sollte sie auch: "Dieser Film kommt nicht mit dem erhobenen Finger daher", sagt Ben: "Er zeigt, wie wunderschön die Welt dort ist und dass es sich lohnt, sie zu erhalten."

Weshalb der 24-Jährige, der ansonsten singt und moderiert, dem Projekt sofort zugesagt hat. Genau wie der Bund Naturschutz, für den Klimaschützer Matthias Seiche erklärt, dass das Nordpolar-Meer schon 2050 komplett eisfrei sein könnte. Für die süßen Bären aus dem Film würde das den sicheren Tod bedeuten.

Den Zuschauern, die sich bei 14 Grad Außentemperatur in die Eiswelt im Kino verliebt haben, ist das spätestens jetzt nicht mehr egal.

SZ vom 18.12.2006, Quelle: sueddeutsche.de

 
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