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Info |
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Noch
nie zuvor gab es einen Film, der den hohen Norden in so wundervollen
und spektakulären Bildern beschreibt. Mit der Erzählstimme des Sängers
Ben erzählt der Film auf spektakuläre Weise die unendlichen
Weiten der eisigen Arktis.
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Wir
folgen dem Schicksal eines verzweifelten jungen Karibus. Wir sehen ein
Moschusrindkälbchen, das plötzlich einem Rudel hungriger Wölfe
gegen-
übersteht oder ein Beluga-Baby in Not, das auf einem felsigen Küstenstreifen
gestrandet ist. Wir beobachten die rührende Fürsorge einer
Walross-Mutter für ihr Junges und die ersten spielerischen Ausflüge
von zwei kleinen Polarbären ….
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| Lassen
Sie sich von einer Welt verzaubern, die obwohl in ihrer Schönheit
einzigartig , für ihre Bewohner jeden Tag ein Kampf ums Überleben
ist, und die es so vielleicht schon bald nicht mehr zu sehen gibt …
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| Filmlänge: |
80min |
| Land
(Jahr): |
Kanada
Frankreich (2006) |
| Genre: |
Dokumentation |
| Besetzung: |
Jean-Louis
Étienne |
| Regie: |
Jean
Lemire, Thierry Piantanida, Thierry Ragobert |
| Drehbuch: |
Stéphane
Milliere, Thierry Piantanida |
| Kamera: |
Jérôme
Bouvier |
| Produktion: |
Jean
Labadie, Jean Lemire, Stéphane Milliere, Josée Roberge,
Jean-Pierre Saire |
| Verleih: |
Filmcoopi
Zürich |
| Produktionsfirma: |
Gedeon
Programmes, Bac Films, France 2 Cinéma, Glacialis Productions,
Office national du film du Canada (ONF), Canal+, Centre National
de la Cinématographie (CNC), Téléfilm Canada, Les Films Séville,
Télémünchen Group, New Atlantis, Cinéart |
| Startdatum: |
21.12.2006
(Deutschschweiz)
01.04.2006 (Romandie) |
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DVD |
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Die DVD beeindruckt
durch ein sehr ordentliches Bild und einen gelungenen Surround-Mix. Bei
den Extras ist vor allem das Making of erwähnenswert. Bei der
Handhabung wurde auch an jüngere Zuschauer gedacht.
| Extras |
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Über
die Entstehung des Films |
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Interview
mit Ben |
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Ben
bei den Sprachaufnahmen |
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Kinotrailer |
"Über die
Entstehung des Films" ist ein 21-minütiges Making of.
Hervorzuheben ist hier das deutsche Voice-over, durch das auch jüngere
Zuschauer nicht vor der Sprachbarriere stehen. Auf eine deutsche
Untertitelung wurde daher auch verzichtet.
Das "Interview mit Ben" dauert fünf Minuten. In kurzen,
aneinander gereihten Statements erfährt man etwas über seine Arbeit
als Sprecher, über die Synchronisation und über den Film.
"Ben bei den Sprachaufnahmen" ist ein zweieinhalb-minütiger,
unkommentierter Mitschnitt im Synchronstudio.
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Genre:
Naturdoku/ Dokumentarfilm
Laufzeit: ca. 81 Minuten + ca. 30 Minuten Bonus
Bildformat: 1,85:1 (16:9 anamorph)
Sprache/ Ton: Deutsche Sprachfassung in Dolby Digital 5.1 und
Dolby Digital 2.0, Französische Sprachfassung in Dolby Digital 5.1
und Dolby Digital 2.0
DVD Bonusmaterial: Featurette: Über die Entstehung des Films,
Interview mit Ben, Ben bei den Sprachaufnahmen, Kinotrailer,
Programmtipps
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Termine |
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16.12. | München
| Premiere
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16.12. | München in MaxX
(am Isartor) | Autogrammstunde [16:00] |
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28.12. | DER WEISSE PLANET in Kinos |
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Berichte |
Frösteln
im Warmen
Die
Kino-Premiere des "Weißen Planeten" mit Teenie-Schwarm Ben.
Von Ruth Schneeberger
Wie
das manchmal so ist in München: Es laufen eine Menge Promis auf, und
man fragt sich, warum. So auch bei der Premiere des Kinofilms "Der
weiße Planet" im Maxx.
Von den Schauspielerinnen Dana Vavrova, Michaela Merten und Alexa Sommer
über Model Kate Hall bis zu Filmemachern wie Eberhard Junkersdorf,
Joseph Vilsmaier und Uschi Reich reicht die Gästeliste - und weiter.
Dabei hätte es diesen Auflauf gar nicht gebraucht: Der Film spricht für
sich.
Als "Familien-Highlight des Jahres" angekündigt, vom Bund für
Umwelt und Naturschutz als
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"hervorragender Naturschutzfilm"
empfohlen und mit der Erzählstimme von Teenie-Schwarm Ben versehen,
kommt die Markteinführung mit einer Wucht daher, die vermuten lässt,
dass nicht viel dahintersteckt. Dabei ist alles anders.
Die
Spucke weg
Hunderte
Kinder sind im Maxx-Kino Zeuge eines einmalig schönen Dokumentarfilms
über die Antarktis und ihre Bewohner. Wird in den ersten Minuten von
Blockbuster-verwöhnten Naseweisen noch gemeckert: "Irgendwie
passiert da gerade gar nichts!", herrscht bald andächtige Stille
im Kinosaal. Da wird höchstens gehaucht: "Die Robben müssen
besser aufpassen, dass sie nicht gefressen werden" - und schon ist
Schluss mit Meckern.
Angesichts der reichen Fülle zauberhafter Bilder aus der Eis- und
Unterwasserwelt, packender Dramaturgie und märchenhafter Texte, mit
deren Hilfe man Eisbären, Moschusochsen und einer umwerfenden Natur
ganz nahe kommt, bleibt den Zuschauern schlicht die Spucke weg. Sollte
sie auch: "Dieser Film kommt nicht mit dem erhobenen Finger daher",
sagt Ben: "Er zeigt, wie wunderschön die Welt dort ist und dass es
sich lohnt, sie zu erhalten."
Weshalb der 24-Jährige, der ansonsten singt und moderiert, dem Projekt
sofort zugesagt hat. Genau wie der Bund Naturschutz, für den Klimaschützer
Matthias Seiche erklärt, dass das Nordpolar-Meer schon 2050 komplett
eisfrei sein könnte. Für die süßen Bären aus dem Film würde das
den sicheren Tod bedeuten.
Den Zuschauern, die sich bei 14 Grad Außentemperatur in die Eiswelt im
Kino verliebt haben, ist das spätestens jetzt nicht mehr egal.
SZ
vom 18.12.2006, Quelle:
sueddeutsche.de |
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